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Schulleiters Tagebuch

  • Letzte Spielminute....

    ...im aktuellen Turnier.

    Heute wurden unsere letzten Abgänger für dieses Schuljahr in würdigem Rahmen und begleitet durch Kolleginnen und Kollegen, Mitschülerinnen und Mitschülern und ihren Eltern mit dem "Fachabi" (schulischer Teil) verabschiedet. Gleichzeitig gab es eine Menge von Aktionen gemeinsam mit Klassen und Eltern an der Schule, bereichernde Ausfüge und darüber hinaus einiges an Arbeit, die in Planungsprozesse für 2018/19 geflossen ist.

    In einer Klassenstufe sind rückblickend und vorbereitend noch Gespräche zu führen... morgen. Ansonsten stehen einige Dinge auf dem Plan - morgen - die mich schon sehr bewegen... Wie in jedem Jahr verabschieden wir nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch Kolleginnen (und diesmal keinen Kollegen). Mit einigen verbinden mich mittlerweile über 9 Jahre gemeinsamer Arbeit - liebe CS, an dich erinnere ich mich sogar noch als blutiger Anfänger und Referendar... schön... - andere haben in kurzer Zeit markante Spuren hinterlassen. Ich denke noch heute abend über jede einzelne nach und hoffe, die rechten Worte zum jeweiligen Anlass zu finden. Manchmal eine ganz schöne Herausforderung.

    Ein Elternbrief wird rückblickend und vorausschauend genauere Aussagen machen - für alle, die es angeht und interessiert.

    Wir bereiten sehr intensiv das nächste Schuljahr vor, wir haben uns dafür etwas andere Rahmenbedingungen gegeben. Schade ist in diesem Zusammenhang, dass teilweise schlechte Stimmung erzeugt wurde ohne auch nur andeutungsweise zu verstehen, worum es im einzelnen ging oder geht... Hörensagen.... Gerüchte.... Pseudowissen....Ich finde das ärgerlich und ziemlich enttäuschend. Andere Berichte - auch sehr persönliche, die Schülerinnen und Schüler direkt angeht, nehmen wir sehr ernst und werden uns kümmern... wie immer.

    Wer uns unterstellt, dass wir schülerschädliche oder für LERNEN nachteilige Entscheidungen treffen würden wenn wir an unserer Organisation arbeiten, irrt. Das gleiche gilt für meine Wenigkeit auch für mein Kollegium. Unsere Substanz, unser "Kapital". An alle VV - ich stehe zu meinem Wort - klappt. LEIDER kann ich nicht alle Dinge selbst regeln, das tut mir sehr leid. Danke für Vertrauen, für Engagement. 

    Unsere "Auswechselspieler" haben uns zum Glück nicht in letzter Minute erreicht, zum Teil sind sie bereits gut eingebunden und arbeiten mit in der Vorbereitung des nächsten Jahres - auch nicht selbstverständlich - Danke und auf gute Zusammenarbeit!

    Im Moment gibt es keine Zeit zum Durchatmen. Ich freue mich dennoch auf den morgigen Tag - aus vielen Gründen. Und: auf eine Gelegenheit zum Ausruhen, Erholen und Kraft tanken.

    Heute Nacht, morgen früh, bei vielen schönen Begegnungen, in den nächsten Wochen...! Bis bald von dieser Stelle! - TM

     

    PS. Besonders erfreulich und klasse ist, wenn es gelingt, die Vorbereitungen in ein TOP-Ergebnis münden zu lassen.... Wir kümmern uns. tm

     

  • Mannschaft und Taktik Teil II_Abschiede

    In Stichworten....

    - Mannschaft neue 5 aufgestellt - Arbeit beginnt, als Vater wäre ich sehr froh damit

    - Morgen Verabschiedungen - ein Jahrgang, der mir gut bekannt ist. Werde viele vermissen. - DANKE TUT!

    - Vorbereitung nächstes Schuljahr hat intensiv begonnen - danke auch den spontanen Postenbesetzungen, gutes Gefühl. Danke, RW, UM, IP, SA, CS und andere mehr.

    - manchen Kolleginnen und Kollegen könnte man dauerdanken - bitte mögen sich diejenigen angesprochen fühlen!

    - über die Arbeitergebnisse mancher muss ich intensiv nachdenken, und das sehr kritisch. Schön wäre auch hier, wenn man sich angesprochen fühlen würde....

    Wir tragen insgesamt große Verantwortung, klar. In der nächsten Woche viele Gespräche mit vielen Beteiligten....

    Wir arbeiten für unsere Schülerinnen und Schüler und deren "Gedeihen"- das ist unsere Aufgabe, das ist der Fokus bei allem, was wir entscheiden.

    Bisher ist es ziemlich gut gelungen, wir entwickeln uns weiter und werden unsere Möglichkeiten erweitern.

    Bis bald von dieser Stelle! - TM

     

  • Mannschaftsaufstellung und Taktik

    Ich bin weit davon entfernt, mich mit dem Blick auf Ereignis, Bedeutung, Kompetenzen und Bezahlung mit Herrn Löw zu vergleichen - einige sehr bescheidene Parallelen bei der Aufgabenstellung gibt es dennoch...

    Ereignis: Schuljahr 2018/19 inkl. Einschulung in 5 und 11, Turnierbeginn Mitte August, Trainingslager: Es finden viele gezielte Einzelmaßnahmen statt. Und wir vertrauen auf  Pflichtgefühl und Ernsthaftigkeit, Idealismus und Fleiß unserer Mannschaftsmitglieder. Ja, es gibt einige Stars und eine starke Mannschaft... mit Ausfällen müssen wir aber ebenso rechnen und umgehen.

    Aufgabe: Möglichst intelligente Strukturierung des Alltags für alle Beteiligten inklusive wohlüberlegter Mannschaftsaufstellung im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten - keine Sponsoren, keine Prämien, dennoch möglichst täglich motivierender Umgang mit Schülerinnen und Schülern UND der Mannschaft.

    Die Aufstellung steht insgesamt und setzt sich zum ersten Male seit Gründung unserer Schule fast ausschließlich aus bekannten Größen zusammen... eine wirklich gute Mannschaft. Noch sind nicht alle Entscheidungen für die taktische Aufstellung gefallen, wie immer gibt es Multitalente, die man am liebsten klonen würde und die auf ALLEN Positionen eine gute Figur abgeben würden. Im Gegensatz zu einer 4 - 5 Wochen (?) dauernden WM müssen wir aber die nächsten 5 Jahre im Blick haben und manche Abwägung, die auf den ersten Blick Fragen auswirft, findet ihre Begründung genau vor diesem Hintergrund... Verzeihung, ich bin kein wirklicher Fußballfan ;-) Aber NATÜRLICH unterstütze ich unsere Mannschaft (und die anderen Guten auch).

    Kommen wir zur Taktik:

    Nach dem kompletten Aufbau unserer Schule streben wir jetzt danach, das System zu verbessern. Das geschieht auf vielen Ebenen. Auch die Neuordnung  - nicht der Wegfall - von Unterrichts- und Pausenzeiten gehört hier dazu. Jeder an unserer Schule Beteiligte - Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Schulträger - darf und sollte zunächst einmal davon ausgehen, dass VERÄNDERUNGEN, die seitens der Schulleitung unter angemessener und vorgeschriebener Beteiligung aller Gremien beschlossen werden, IMMER im Sinne unserer Kunden - der Schülerinnen und Schüler nämlich - gedacht sind. Allen Entscheidungen gehen intensivste Diskussionen voran - ganz OBEN allerdings stehen Ziele, die wir erreichen möchten.

    Wir werden den Schulalltag bereichern, indem wir außerunterrichtliche Angebote machen können, die bisher gefehlt haben: Schulmannschaften, langfristig angelegte AGs, Chor, Orchester usw... dies bedingt eine Struktur und eine Zeittafel, die bei x Bedingungen für Schülerinnen und Schüler von der Klassenstufe 5 bis 13 nicht erträgliche, sondern GUTE Bedingungen schaffen kann. Unterricht wird in GTS und HTS didaktisch und pädagogisch sinnvoller angelegt werden können. Wir sind darauf angewiesen, viele unserer Kolleginnen und Kollegen in einem sehr weitem Spektrum einzusetzen (und das ist SEHR gut - es verschafft einen sehr wertvollen Überblick über SOLL und IST). Wir MÜSSEN Besprechungszeiten organisieren, OHNE Unterricht dabei zu tangieren - davon lebt unsere Schule, davon profitiert jede Schülerin und jeder Schüler.

    Wir werden die Unterrichtszeiten im nächsten Schuljahr (das ist eine "quasi-taktische"-Maßnahme) etwas verändern. Verbessern! - Um einige bedauerliche Aussagen und Befürchtungen hier sofort zu korrigieren: An allererster Stelle haben alle Lehrkräfte ihre Schülerschaft im Blick zu haben. Natürlich wird es klar organisierte Gelegenheiten zu Frühstück, Verschnaufen und Toilettengang geben. Wir werden einen guten Weg gehen und als Schule flexibler und leistungsfähiger werden. - Beharren auf einem vermeintlich guten "bisher war es doch immer gut so..." ignoriert komplett, was sich in den vergangenen Jahrzehnten getan hat. Wir haben einen Standort und eine Schule mit ausgezeichnetem Potenzial, das wir nutzen müssen. Dazu gehört, es vernünftig und klug zu organisieren. ERSTE Priorität hat immer der Nutzen für unsere "Kundschaft". Langfristig angelegt und nachhaltig. In der nächsten Woche wird alles von Relevanz in einem Elternbrief noch einmal veröffentlicht.

    Im Moment: Zeugniskonferenzen, viele Gespräche, Überlegungen zur Taktik, zu Trainingslagern, zur Aufstellung. das Portfolio stimmt mich und uns in der Schulleitung optimistisch, allen Ansprüchen können wir entspannt entgegensehen - ich verlasse mich auf meine Mannschaft und werde, wo nötig, nachsteuern.

    So... nun könnte ich rückblickend auf viele wirklich gute Gespräche in den vergangenen Tagen einige Kürzel nennen...es sind sehr viele und sehr intensive gewesen. Auch gute Gespräche mit Schülerinnen und Schülern sind dabei im Moment recht häufig. Es sind ZU viele, um hier einzelne hervorzuheben.

    Stattdessen: Lieber NI - danke und alle Daumen! - AG - Gespräche finden oft still im Kopf statt, Erfahrung ist ein sehr wertvolles Gut und ein wichtiger Ratgeber! - Saarland... bald wieder live.

     - Bis bald von dieser Stelle! - TM

     

  • Glückwünsche, verschiedene...

    Wir verleihen keine Orden, auch keine Jahresgratifikationen oder Sonderzuwendungen - auch wenn ich das manchmal sehr gerne täte (ich meine die postitive Version ;-)). 

    Schade, denn das würde Wege ermöglichen, manche Prozesse zu beschleunigen, vor allem aber auch wertvollen Menschen in unserer Schule über verbalen Dank und Anerkennung hinaus etwas Gutes zu tun. - An vielen Orten und in viele Unternehmen wird teilweise mit fragwürdigen Mitteln erwirtschafteter Gewinn mit unglaublichen Summen und Vorteilen belohnt. In einem System, das ganz vornehmlich für MENSCHEN da ist, geht das nicht... hm. Schade. Kennzeichnend für die Wertschätzung unserer Arbeit in unserer Zeit? -  Um so mehr möchte ich denen Danke sagen, sie sich aus Idealismus täglich auch über ihr normales Maß hinaus einsetzen - zum Teil sogar unter ungerecht angelegten Entlohnungsmodalitäten. Schön, wenn wenigstens punktuell und mehr als verdient auch offiziell Anerkennung erfolgt. Nach der "üblichen" Probezeit (Manager würden sich totlachen) von mindestens einem Jahr konnte ich endlich SB die Beförderung überreichen! - Glückwunsch und DANKE! - Mehr als verdient auch für VW, Glückwunsch, eine gute Investition in die Zukunft des Landes und der Schule - DANKE! - Und Glückwunsch auch CS! - Wenigstens ein Schritt zur Gleichbehandlung für vergleichbare Leistungen! Danke für euren Einsatz. - Ich wünschte, ich könnte hier noch mehr nennen. Mir fallen eine Reihe von Menschen ein, die es verdient hätten. Manchmal müsste man auch Unzulänglichkeiten und Fehlverhalten deutlicher markieren können... Verantwortungsgefühl und Pflichtbewusstsein, man messe sich an seinen eigenen Erwartungen anderen gegenüber....

    Glückwunsch von dieser Stelle auch an zwei zukünftige Neuzugänge! - Die Fachbereiche Musik und Bk werden verstärkt. Ich hoffe sehr, dass ich morgen um diese Zeit etwas klüger bin, was die weiteren Planungsschritte angeht.

    Konzeptionell haben wir uns für die nächsten Wochen, Monate und Jahre viel vorgenommen - es tut gut, Ziele und Visionen zu haben und es ist spannend, Wege zur Verwirklichung zu suchen. Nach fast 10 Jahren des Aufbaus sind auch ohne komplizierte Fragebögen und teure Umfrageanalysen mit gesundem Menschenverstand und guten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbstkritische und konstruktive Bestandsaufnahmen und weiterentwickelte Konzepte möglich. - Im Moment darf ich viele intensive Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen führen, sehe Unterricht, höre zu. Offenheit ist dabei ein wertvolles Gut. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Tage und Wochen und freue mich auf die Begegnungen. Ich versuche, hier wieder dauerhaft präsent zu sein. Bis bald von dieser Stelle! - TM

  • Noch viel Potenzial...

    ...das war die Feststellung eines Vaters am heutigen Elternabend der 6. Jahrgangsstufe zum Thema "Gestaltung der Ganztagsschule/Lernzeiten". Dahinter steckt die berechtigte Kritik an der Handhabung mancher Lernzeiten, in denen unsere Schülerinnen und Schüler Wochenplanaufgaben erledigen sollen - unter Betreuung bzw. Aufsicht von Lehrkräften. - Tatsächlich entspricht der Eindruck auch meiner eigenen Wahrnehmung, dass wir mit der Zeit, die uns und den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen, nicht immer effizient umgehen. Tatsächlich denken wir momentan sehr intensiv darüber nach, wie dies zu verbessern ist, wir hören dabei auf die Stimmen derer, die es betrifft und die mit der Durchführung betraut sind. Sicher ist es so, dass die Lernzeiten mal mit mehr, mal mit weniger Elan und Lust und Idealismus sowohl betreut als auch genutzt werden. Wesentliche Schritte, die wir hier zur Verbesserung gehen können: Einsicht in den Nutzen der Zeit für sich ganz persönlich bei den Schülerinnen und Schülern wecken. Ein sehr anspruchsvolles Erziehungsziel, dem wir uns stellen müssen. Voraussetzung ist dazu ein Angebot, das spürbaren Fortschritt und Vorteile für GTS-Schülerinnen und Schüler möglich macht. Hausaufgaben in althergebrachter Form dürfen auf ihren Sinn her durchaus kritisch hinterfragt werden - ein "Abholen" und "Coachen" würde mit Blick auf eine erfolgreiche Schullaufbahn und zum Anlegen von lebenslangem Lernen mehr Sinn machen. Diese Rückmeldungen und Anregungen kommen aus dem Kollegenkreis, sind ein Ergebnis jahrelanger Erfahrungen und müssen ernst genommen werden. Die ersten Schritte dazu werden in mehreren Jahrgangsstufen gemacht, eine erste konsequente Forderung ist der Einsatz eines Teams von Fachlehrkräften an möglichst jedem Tag der Woche in den "Lernzeiten". Ja, es steckt viel noch ungenutztes Potenzial darin, und ich bin froh, dass es angesprochen wurde.

    Auf organisatorischer Ebene haben wir es geschafft, uns durch eine Änderung der Zeitstruktur mehr planerische Flexibilität zu geben. Dogmatisches Einhalten von verschrifteten konzeptionellen Vorgaben - Lerngruppengröße, "Gleichbehandlung", zu starrer Blick auf Lehr- und Terminpläne - blockieren uns selbst und verhindern das, was Pädagogik ausmacht: aufmerksames Beobachten, feinfühliges Anleiten, Akzeptanz des Individuums mit aller Konsequenz, Zeit für Wesentliches und Zeit für Miteinander. Ja: auch die Stärken und die Begabungen der Lehrkräfte müssen gelebt und genutzt werden, aus einer mittlerweile sehr langen Zeit des Sammelns von Erfahrungen kann ich nur sagen, dass auch hier die Vielfalt die Güte des Gesamtergebnisses ausmacht.

    Ich denke, wir können auf allen Ebenen dazu beitragen, besser zu werden. Eine schöne Botschaft, denn hätten wir nicht die Möglichkeiten und Fähigkeiten dazu, könnten ich hier nicht darüber sinnieren.

    Auf sehr vielen Ebenen sind und bleiben die Rückmeldungen nach wie vor erfreulich positiv. Das tut gut und gibt berechtigtes Selbstbewusstsein. Bloss nicht in Selbstgefälligkeit verfallen...

    Liebe YO: Gut so! - Spannende Aufgabe! Frau S und Frau S: Wir drücken fest die Daumen! - Ich freue mich auf viele Besuche und Gespräche in den nächsten Tagen.

    "Die Schule" wird sich in den nächsten Jahren verändern und brachliegendes Potenzial nutzen. Wir sind bereits mitten drin, dies wird rasch zu spüren sein. An dieser Stelle Dank für offenen konstruktiven Austausch - das war bisher so und soll auch weiter gepflegt werden. Auf allen Ebenen. Bis bald von dieser Stelle! - TM