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Schulleiters Tagebuch

  • Anfänge, Zwischenbilanzen und Abschlüsse

    In wenigen Tagen erhalten die aktuellen Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse ihre Halbjahreszeugnisse. - Zeugnisse, auf deren Basis sehr oft über die schulische Zukunft entschieden wird... Eltern und Kinder stellen sich die Frage: "Welche Schule für mein Kind....?" - An dieser Stelle möchte ich als Tipp auf unseren Infobrief auf dieser Seite (Eltern - welche Schule für mein Kind) verweisen. Freunde und Vorlieben sind sicher Argumente, mit denen Kinder bei Eltern sehr erfolgreich Werbung machen können.... die Verantwortung liegt letzlich in den Händen der Erwachsenen. Ich wünsche allen gute Entscheidungen und bin an dieser Stelle sehr froh, dass wir in Osthofen ein Angebot machen können, das alle Wege der schulischen Bildung und alle Abschlüsse nachgewiesenermaßen auf sehr hohem Niveau und sehr verlässlich anbieten kann. Der Unterricht ist unser höchstes Gut und das, was wir können und verlässlich mit sehr geringen Ausfall anbieten. - Unterrichtsausfall ist in der Sekundarstufe I eine absolute Ausnahme - danke an dieser Stelle den Kolleginnen und Kollegen, die dafür stehen und sorgen. -  Es ist, das wissen wir, keine Selbstverständlichkeit und deshalb zu erwähnen. 

    Untericht und dessen Erweiterung im Rahmen der Ganztagsschule in Form von verlässlicher Hausaufgabenerledigung, Förderung ("Nachhilfe" durch Lehrkräfte) und Forderung (Erweiterung, Vertiefung usw....mit Fachlehrkräften) am Nachmittag, das Angebot von Projekten diesseits von digitalen Welten und Zocken, bauen wir gerade konsequent auf und aus... Warum? - Ganztagschule muss Kindern aller Leistungsstufen etwas bringen. Im Sinne dessen, was Schule will: Lernen anlegen und ermöglichen, den Horizont erweitern, einen vernünftigen Arbeitstag kindgerecht organisieren. - Wir geben uns alle Mühe. Danke allen, die sich darin engagieren. Jeden Tag und manchmal auch darüber hinaus.

    Die Halbjahreszeugnisse wandern gerade Stück für Stück über meinen Schreib- oder auch Wohnzimmertisch... Wie in jedem Jahr versehe ich sehr schöne und gute Zeugnisse mit kleinen Post-Its (Danke US und UL für den Zusatzservice beim Kopieren) und erkenne in jedem Jahr beginnend mit dem Jahrgang 5 manche Namen mit großer Regelmäßigkeit wieder - zum Teil bis hin zum Abitur. Andererseits ist am Verlauf der Schülerkarrieren aus meiner Sicht auch zu erkennen, dass das System IGS tatsächlich in dem Sinne gut funktioniert, unseren Schülerinenn und Schülern verschiedene, individuelle Wege zu ihrem persönlich besten Abschluss zu "ebnen" Ebnen sei hier bitte recht verstanden: Organisieren und anbieten können wir... das LERNEN muss jeder für sich selbst erledigen, und das auf vielen Ebenen. - Eine Stärke dabei ist sicher die Möglichkeit, relativ schülerorientiert reagieren zu können. - Das bedeutet aber ebenso: wir MÜSSEN ein angemessenes Niveau einfordern und tun dies auch. 

    Abschlüsse: in den vergangenen Tagen durfte ich bei den schriftlichen Abiturprüfungen vielen Schülerinnen und Schülern in die Augen sehen und Glück wünschen, die ich vor fast 9 Jahren (manchmal fast 10 ;-)) zum ersten Mal begrüßen durfte.  Bis auf 2 Klausuren ist alles erledigt, danach kommen noch einige Unterrichtstage und die Vorbereitung auf die mündlichen Prüfungen. Ich wünsche euch viel Erfolg und drücke euch fest die Daumen, dass sich die Jahre, das Lernen, das Arbeiten gelohnt haben. In einer Hinsicht sicher: Viele derjenigen, die sich jetzt in 13 befinden, wurden durch unsere Schule, ihre Freundschaften, die dort entstanden sind und sicher auch zum Teil durch ihre Lehrerinnen und Lehrer geprägt. - Auch diesen meinen herzlichen Dank für den jahrelangen Einsatz. In vielen Fällen weiß ich recht genau, was an Idealismus und Arbeit dahinter steckt.

    Genug für heute - es war mal wieder Zeit. - Ich freue mich auf vieles, was uns in den nächsten Tagen erwartet und bin durchaus gespannt auf viele Begegnungen - neue ebenso wie alltagsbedingte, die einfach dazu gehören und bereichern. - Bis bald von dieser Stelle und ein "Danke" an alle, die mit Verlässlichkeit, Loyalität, Fleiß und großem Können die Schule tragen und bereichern. - TM

     

  • Besonderes bleibt besonders

    So wie wir alle die Weihnachtszeit mittlerweile seit einer Reihe von Jahren kennen und sie dennoch als besonders empfinden (in angenehmer oder -ja - auch unangenehmer Hinsicht), so ergeht es uns mit vielen Ereignissen, und Schule ist hier keine Ausnahme. Deshalb ein kurzes Innehalten und Hinschauen:

    Tag der offenen Tür: Vielen Dank an alle, die in den vergangenen Jahren dafür gesorgt haben, dass es sehr, sehr viele positive Rückmeldungen zum Ereignis selbst, viel wichtiger darüber hinaus aber auch für die Aufbauarbeit, die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf das, was nach der Schule kommt, Austausch mit der Elternschaft, Engagement vieler Kolleginnen und Kollegen und das Ansehen der Schule in unserem Einzugsgebiet angeht. Wir befinden uns im Moment in einem Prozess der Reflektion und gestalten einige Bereiche neu. Die Entscheidung, unsere Tagesstruktur zu verändern und damit viele Dinge zu ermöglichen, die es so vorher nicht geben konnte, ist ein Beispiel dafür: seitdem stehen AGs für alle offen, es gibt im Nachmittagsbereich je eine Stunde mehr, die sinnvoll genutzt wird, eine Pause ist tatsächlich eine Pause, und das ausgeschaltete Klingelzeichen trägt zur sinnvollen Unterrichtsgestaltung und Selbstdisziplin bei. Das GTS - Profil profitiert in erheblichem Maße, wir arbeiten weiter am Konzept.

    Zusatzengagement vieler Kolleginnen und Kollegen im Hintergrund: Ohne eine Reihe zusätzlicher Sitzungen außerhalb der Unterrichtszeit, Austausch auch zu ungewöhnlichen Zeiten - weil sonst keine Zeit dafür ist, über Mail und andere Social Media...hartnäckiges Vorantreiben von Projekten, die als Zusatzangebote das Schulleben und das Lernen der Schülerschaft bereichern, würden wir bald auf der Stelle treten. Es gibt ein ganze Reihe von Kolleginnen und Kollegen, die hier weit mehr als Selbstverständliches leisten. Auf vielen Ebenen, seit unterschiedlich langer Zeit, in unterschiedlichen Positionen, insgesamt aber aus einem Selbstverständnis heraus, das im Sinne der Schule vorbildlich genannt werden muss. Den Preis für diesen Einsatz kenne ich gut. Umso mehr ganz persönlich und im Namen der Schule: Danke. Nichts (!) wird übersehen.

    Besonderes Ereignis "Schulpartnerschaft" mit Beuthen (Bytom, Polen): Morgen darf ich den Schülerinnen und Schülern unserer polnischen Partnerschule begegnen. Ich hoffe, auch den beiden Kolleginnen M und B, die das Projekt seit seinem Start begleiten. Darauf freue ich mich schon, ich bin mir sicher, dass die Begegnungen einen gegenseitige Bereicherung sein werden. Auch der Aufbau und die Pflege dieses Bausteins ist nicht selbstverständlich. Meinem Sekr. danke für meine Entlastung, ich bin schon gespannt. IT, SB, EH, erstens viel Spaß und zweitens meinen Dank im Namen derer, die davon profitieren. Ich bin neugierig auf die Begegnung morgen.

    Besonderes in unserer Zeit heißt aber auch:

    Ein Zuhause - sicher und warm

    Nahrung - reichlich und regelmäßig

    Freizügigkeit - Leben und Lernen

    Zukunft - nicht nur bis zum nächsten Morgen (und manchmal nicht einmal das)

    Nehmt euch, nehmen Sie sich die Zeit, auch daran zu denken - wir haben großes Glück - bisher. Dankbarkeit kann man auf viele Arten äußern.

    Verantwortung übernehmen als Selbstverständlichkeit - das sollte eines unserer gemeinsamen Grundverständnisse sein. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine Vorweihnachtszeit, in der Sie beschenkt werden und schenken dürfen. Beides ist bereichernd - Ungleichgewicht führt irgendwann zu Schieflagen. Alles Gute und bis bald von dieser stelle! - TM

     

     

  • Alltagslob - Alltagstadel

    Im Tagesverlauf heute gab es einige bemerkenswerte Ereignisse:

    Neben verschiedenen Gesprächen mit Eltern und Kollegen auch die Begegnung mit Klassen und einzelnen Schülerinnen und Schülern. Bestärken möchte ich hier alle, die  Verantwortung übernehmen, sich für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler einsetzen und zu Fehlern stehen, wenn sie denn mal passiert sind. Gestern und heute habe ich dabei wirklich gute Beispiele erlebt. Die Angesprochenen wissen sicher Bescheid. Ihr könnt euch jeder Unterstützung gewiss sein. Der Sportgruppe ebenso: viel besser geht es nicht. Gut gemacht.

     Andererseits stehen wir vor Wahrnehmungen, die wir sorgfältig sortieren und analysieren müssen, um adäquat damit umgehen zu können. In Bezug auf Konzentrationsvermögen, Aufmerksamkeitsspannen, Selbstwahrnehmung und individuelle Bedürfnisse nehmen wir individuell große Unterschiede wahr. Sicher ist es zu einfach, Pauschalbegründungen wie  Internet, Zocken usw. diesbezüglich zu bemühen. Dass eine übertriebene Nutzung digitaler Medien dem Lernen auf allen Ebenen - kognitiv, affektiv, emotional und sozial allerdings nicht zuträglich ist sondern, so weitdarf man gehen - schadet, ist klar und unbestritten. Schule - so ist das leider - kann dem nicht entgegenwirken und dort Stecker ziehen, wo es dringend nötig wäre. Wir können in unserem Verantwortungsbereich - z.B. in der Ganztagsschule - damit beginnen, Alternativen aufzuzeigen und dort auszugleichen, wo es möglich ist. Ein großer Teil, nein, der Hauptteil der Erziehung in dieser Hinsicht - bleibt in anderen Händen. Und dort gehört er auch hin. Ebenso wie aktive Teilhabe an der Sache "Schule". Und "Leben".

    Gut getan hat erneut der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen in unterschiedlichen Funktionen, die mit viel Idealismus, viel Verstand und großen Zeitaufwand die Weiterentwicklung der Schule vorantreiben. Stillstand ist Rückschritt, ich kann jede und jeden nur dazu ermutigen, offen und ohne vorab selbstauferlegte Schranken in die Zukunft zu planen. Dinge verändern sich und begründen damit veränderte Visionen, Perspektiven und Notwendigkeiten für die Zukunft. Vorbilder dafür - gut funktionierende Vorbilder dafür - gibt es mannigfaltig in allen möglichen Bereichen.

    Dort, wo uns von außen Grenzen gesetzt werden, kommt in der Schule Schulleitung ins Spiel, um Türen zu öffnen oder Möglichkeiten zu erweitern. Mühsam meistens und oft mit Vorabpessimismus besetzt - man kennt das ja. Dennoch ist jeder Einsatz lohnenswert. - Danke allen Unterstützern. - Auf allen Ebenen - auf ALLEN.

    Bis bald von dieser Stelle! - TM

     

     

  • Herausforderungen 2018/19

    Das neue Schuljahr läuft.

    Erste Herausforderung: Pläne gestalten. Wie immer mit Überraschungen bis zur letzten Minute und schon jetzt mit dem Ausblick auf anstehende Veränderungen. Wir haben uns in diesem Jahr auf vielen Ebenen einige Aufgaben vorgenommen, daher besteht der Alltag im Moment zu großen Teilen aus Bestandsaufnahmen, Prozessbegleitung, kritischem Hinschauen, selbstkritischen Hinschauen, Diskussionen in engerem Kreis, Diskussionen und Gesprächen auf erweiterter Ebene. Und wie meist der Erkenntnis: wir sind noch lange nicht fertig.

    Nein, das nicht. Wir haben uns in vielen Bereichen im zehnten Jahr unseres Bestehens auf den Weg gemacht, in allen Bereichen Fragen zu stellen, auf Veränderungen in Gesellschaft und Schülerschaft, Notwendigkeiten und Anforderungen zu reagieren. Ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt ist die Arbeit am GTS-Konzept unserer Schule, aber natürlich nicht nur. Wenn Schülerinnen und Schüler aller Leistungsebenen eine Motivation haben sollen, längere Zeit als den Vormittag in der Schule zu verbringen, muss die Schule Angebote machen, die außerhalb so nicht vorhanden sind. In diesem Sinne erweitern und verfeinern wir unseren Alltag mit seinen Inhalten in vielerlei Hinsicht: Schülerinnen und Schüler sollen lernen, in Ruhe zu arbeiten. Still, diszipliniert. Das braucht Zeit, in der es NUR darauf ankommt. Es ist heute bei weitem nicht mehr selbstverständlich. Schülerinnen und Schüler sollen lernen, ihre eigenen Bedürfnisse zu reflektieren und daraus Konsequenzen ziehen zu können. Muss ich mit einem der Hauptfächer mehr auseinandersetzen als mit einem anderen? - Muss ich nachholen und fragen? Habe ich Lust und Spaß daran, in einem Fach, das mir liegt und das mir Freude macht, besonders viel zu lernen? - Diese Angebote haben wir nun eingeführt und - das kann ich jetzt schon sagen - das werden wir behalten und ausbauen. Auch, weil es zur Selbstreflektion erzieht. Nein - nicht von jetzt auf gleich... Aber im Laufe der Zeit und gut begleitet ganz bestimmt. Danke allen, die sich aus Überzeugung für diesen neuen Weg einsetzen. Darüber hinaus ist es nun nach der Umstellung der Zeitstruktur endlich möglich, dass wir eine ganze Reige attraktiver AG-Angebote für ALLE Schülerinnen und Schüler anbieten können. Die Nachfrage gibt uns recht. Eine absolute Bereicherung - wir werden berichten.

    Im "Berufsalltag" eines GTS-Schülers MUSS es auch Entspannungsangebote UND Alternativangebote zur Handy- und Medienwelt geben. Zeit, sich mit sich selbst zu befassen, mit Freunden, Zeit, etwas Ruhe zu finden, Angebote, die es außerhalb der Schule kaum noch gibt. Ideen: Zeit, sich mit Projekten zu befassen, unter Betreuung , aber mit der Chance, sich selbst zu erproben, um auf das Ergebnis stolz sein zu dürfen. .. einen Drachen basteln , eine Vorlesegeschichte selbst vorbereiten, Zaubern lernen, Jonglieren? Warum nicht? Wir können den Kindern die Zeit dafür einräumen, das zu versuchen. Wir wollen es tun. Wir beginnen mit den Jüngsten... ich bin sehr optimistisch, dass es fruchtet. Dazu wird es natürlich das Engagement und die Zeit unserer Lehrerinnen und Lehrer brauchen - auch und gerade jenseits der Fachwissenschaften. Personen, Helfer, Vorbilder. Dinge brauchen Zeit, Idealismus und gewissenhafte Pflege zum Wachsen - und keinen Vorabpessimissmus und Besserwisserei. Danke... Kenne ich alle, die Pseudoargumente. Im Gegensatz zu den Ergebnissen, die daraus entstehen werden. Aber da... habe ich ein sehr gutes Gefühl.

    Schule besteht in manchen Teilen aus Routinen und einem gewissen "das war schon immer so". Wäre das Erhalten dessen unsere einzige Prämisse, würden wir uns neuen Erkenntnissen gegenüber - seien es wissenschaftlich belegte oder persönlich wahrgenommene - ignorant und überheblich verhalten und auf Dauer, dessen bin ich mir sicher, an unserem Auftrag scheitern. Wir müssen die Kompetenzen im Kollegium und bei unseren außerschulischen Partnern nutzen, um mit dem Ziel nachhaltigen Lernens Unterricht Bedürfnissen und Erforderungen anzupassen. Das gilt im Sinne eine "Nachholens" einerseits, ganz gewiss und besonders aber auch im Fördern von Stärken, Begabungen und Neugier - ja, auch Ehrgeiz und Stolz auf gute und besondere Leistungen. Schule soll und muss ein besonderer Ort sein. Warum... Er bedeutet Schonraum zum Lernen, ohne ernsthaft existenziell berdoht zu werden. Er soll mittlerweile aber auch dafür sorgen, dass der leider immer mehr um sich greifende überbordende und schädliche Umgang mit "modernen Medien" wenigsten einige Alternativen entgegengesetzt bekommt. Ja, sie haben auch einen Nutzen. Aber... im Übermaß schaden sie... und das ist einfach wahr.

    Schonraum - das sei hier noch einmal gesagt - darf nicht in falscher Nachsicht und dem Umgehen von Konfrontationen bestehen. Anforderungen müssen angemessen und erfüllbar sein, und Rückmeldungen dürfen sich immer an den obersten Grenzen bewegen. Sonst gibt es kein Lernen. Es ist spannend, all diese Prozesse - die übrigens nicht nur für Kinder gelten - zu beobachten und zu optimieren. Spannend, und auch anstrengend. Danke allen, die sich dem in meinem, in unserem Haus täglich stellen.

    Im Moment gibt es wie immer auch viele Fleißarbeiten zu erledigen, der Alltag bietet jede Menge Überraschungen. Ein wirklich wichtiger Vorteil des Durchlaufens unserer zehnjährigen Aufbauarbeit ist, dass wir uns ein fundiertes Urteil darüber erlauben können, was Schülerinnen und Schüler brauchen und was nicht. Darauf müssen wir uns konzentrieren. Und zwar ohne lange vorab theoretisch über Dinge zu sprechen, die man beim besten Willen nicht beurteilen kann. Einfach mal auf gute Leute und Kompetenzen vertrauen - und die haben wir .- und machen. Von Dogmen und Allgemeinplätzen ist dringend abzuraten - von Zuversicht und dem Verfolgen von Idealen und Chancen dagegen nicht. Im Gegenteil. Dinge verändern sich. Das eröffnet erstaunliche und lohnenswerte neue Wege. So ist das, glaube ich. - In diesem Sinne bis bald von dieser Stelle! - TM

    PS. Hier gäbe es nach der langen Pause so viel zu sagen, dass ich einerseits um Nachsicht bitte für unterlassene Grüße und Dank und dies gleichzeitg nachholen möchte. Für Loyalität, Begeisterung, manch bestärkendes Wort. Und berechtigte Kritik. 

     

  • Letzte Spielminute....

    ...im aktuellen Turnier.

    Heute wurden unsere letzten Abgänger für dieses Schuljahr in würdigem Rahmen und begleitet durch Kolleginnen und Kollegen, Mitschülerinnen und Mitschülern und ihren Eltern mit dem "Fachabi" (schulischer Teil) verabschiedet. Gleichzeitig gab es eine Menge von Aktionen gemeinsam mit Klassen und Eltern an der Schule, bereichernde Ausfüge und darüber hinaus einiges an Arbeit, die in Planungsprozesse für 2018/19 geflossen ist.

    In einer Klassenstufe sind rückblickend und vorbereitend noch Gespräche zu führen... morgen. Ansonsten stehen einige Dinge auf dem Plan - morgen - die mich schon sehr bewegen... Wie in jedem Jahr verabschieden wir nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch Kolleginnen (und diesmal keinen Kollegen). Mit einigen verbinden mich mittlerweile über 9 Jahre gemeinsamer Arbeit - liebe CS, an dich erinnere ich mich sogar noch als blutiger Anfänger und Referendar... schön... - andere haben in kurzer Zeit markante Spuren hinterlassen. Ich denke noch heute abend über jede einzelne nach und hoffe, die rechten Worte zum jeweiligen Anlass zu finden. Manchmal eine ganz schöne Herausforderung.

    Ein Elternbrief wird rückblickend und vorausschauend genauere Aussagen machen - für alle, die es angeht und interessiert.

    Wir bereiten sehr intensiv das nächste Schuljahr vor, wir haben uns dafür etwas andere Rahmenbedingungen gegeben. Schade ist in diesem Zusammenhang, dass teilweise schlechte Stimmung erzeugt wurde ohne auch nur andeutungsweise zu verstehen, worum es im einzelnen ging oder geht... Hörensagen.... Gerüchte.... Pseudowissen....Ich finde das ärgerlich und ziemlich enttäuschend. Andere Berichte - auch sehr persönliche, die Schülerinnen und Schüler direkt angeht, nehmen wir sehr ernst und werden uns kümmern... wie immer.

    Wer uns unterstellt, dass wir schülerschädliche oder für LERNEN nachteilige Entscheidungen treffen würden wenn wir an unserer Organisation arbeiten, irrt. Das gleiche gilt für meine Wenigkeit auch für mein Kollegium. Unsere Substanz, unser "Kapital". An alle VV - ich stehe zu meinem Wort - klappt. LEIDER kann ich nicht alle Dinge selbst regeln, das tut mir sehr leid. Danke für Vertrauen, für Engagement. 

    Unsere "Auswechselspieler" haben uns zum Glück nicht in letzter Minute erreicht, zum Teil sind sie bereits gut eingebunden und arbeiten mit in der Vorbereitung des nächsten Jahres - auch nicht selbstverständlich - Danke und auf gute Zusammenarbeit!

    Im Moment gibt es keine Zeit zum Durchatmen. Ich freue mich dennoch auf den morgigen Tag - aus vielen Gründen. Und: auf eine Gelegenheit zum Ausruhen, Erholen und Kraft tanken.

    Heute Nacht, morgen früh, bei vielen schönen Begegnungen, in den nächsten Wochen...! Bis bald von dieser Stelle! - TM

     

    PS. Besonders erfreulich und klasse ist, wenn es gelingt, die Vorbereitungen in ein TOP-Ergebnis münden zu lassen.... Wir kümmern uns. tm